Montag, 28. September 2026 – Auf nach Galaxidhi
Nach drei Tagen Pause heißt es endlich wieder: Leinen los! Mein heutiges Ziel ist Galaxidi. Leider herrscht absolute Windstille, sodass uns nichts anderes übrig bleibt, als den Motor anzuwerfen. Von Segelromantik ist zunächst wenig zu spüren, aber immerhin kommen wir gut voran und erreichen Galaxidhi bereits gegen Mittag.
Wir finden gleich einen schönen Liegeplatz. Galaxidhi kennen wir noch von unserer Reise im vergangenen Jahr und schon damals gefiel uns dieses hübsche Städtchen ausgesprochen gut. Die kleinen Gassen, der Hafen und die angenehme Atmosphäre machen den Ort zu einem schönen Zwischenstopp.
Lange bleiben wir allerdings nicht. Eine Nacht muss genügen, denn morgen wollen wir weiter in Richtung Antikyra.
Dienstag, 29. September 2026 – Erst Segelfreude, dann Gegenwind
Heute haben wir endlich Wind und können richtig gut segeln. Es geht flott voran und zunächst sieht alles nach einem entspannten Segeltag aus. Doch je näher wir der nächsten Landspitze kommen, desto schwieriger wird es. Ganz bis zur Spitze schaffen wir es unter Segeln nicht. Die letzten zwei Seemeilen müssen wir motoren.
Kaum haben wir die Landspitze umrundet und wollen Kurs auf Antikyra nehmen, dreht der Wind. Gleichzeitig legt er kräftig zu. Plötzlich müssen wir mehrere Seemeilen gegenan motoren und je näher wir Antikyra kommen, desto heftiger bläst es.
Dort angekommen, erwartet uns die nächste Überraschung: An der Mole beim Leuchtturm, an der wir im vergangenen Jahr so schön gelegen haben, ist diesmal kein Platz für uns. Die Schlepper der verschiedenen Industriebetriebe haben sich dort breitgemacht und beanspruchen den Bereich für sich. Für Yachten bleibt nichts übrig.
Also drehen wir um und fahren um den Berg herum nach Agios Isidoros. An der Außenmole finden wir schließlich einen Platz hinter einem Engländer. Zunächst sieht es so aus, als könnten wir hier ganz gut liegen.
Agios Isidoros ist allerdings eher ein schlichter Fischereihafen als ein gemütlicher Urlaubsort. Außer ein paar Häusern gibt es rein gar nichts. Dafür gibt es einen ziemlich aggressiven Hafenkater. Mit Gandalf gerät er schnell aneinander – oder Gandalf mit ihm, je nachdem, wen man fragt.
In der Nacht nimmt der Wind weiter zu. Natürlich kommt er genau von der Seite und drückt uns unangenehm gegen die Betonmole. Wieder müssen wir die Fender bemühen, um unser Boot vor allzu heftigen Berührungen zu schützen. Und die Fender leiden weiter.
Um drei Uhr morgens bin ich wach. Der Schwell ist inzwischen wirklich unerträglich. Als ich nach Gandalf sehe, entdecke ich auch noch eine Verletzung oberhalb seines Auges. Offenbar hat der aggressive Hafenkater zugebissen.
An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Um halb vier mache ich mich auf den Weg nach Kiato. Das sind rund 25 Seemeilen quer über den Golf von Korinth. Lieber fahre ich früh los, als noch länger in diesem ungemütlichen Hafen auszuharren.
Mittwoch, 30. September 2026 – Mit Gandalf zum Tierarzt
Der Wind weht kräftig achterlich und so können wir auf dem Weg nach Kiato gut und vergleichsweise ruhig segeln. Dazu kommen wir schnell voran. Nach der unruhigen Nacht ist das eine willkommene Erleichterung.
In Kiato gibt es zwar einen Yachthafen, doch der ist offenbar den einheimischen Fischern und der Seafarer-Flotille vorbehalten. Fremde Yachten haben dort keine Chance und werden konsequent wieder hinausgeschickt. Wir sparen uns deshalb den Versuch und legen an die große Außenmole.
Von Schutz kann dort allerdings kaum die Rede sein. Der Schwell hebt und senkt das Boot, das immer wieder gegen die Mole schlägt. Wieder sind die Fender gefragt. Kiato ist also kein Ort, an dem wir länger bleiben möchten. Zumal für die nächsten Tage heftiger Wind angesagt ist.
Einen wichtigen Grund für unseren Zwischenstopp gibt es trotzdem: den Tierarzt. Um zwölf Uhr haben wir einen Termin für Gandalf.
Er wird von einer sehr netten Tierärztin gründlich untersucht und versorgt. Die Wunde oberhalb seines Auges wird behandelt, er bekommt Antibiotika gespritzt und eine Salbe. Zum Glück lässt sich alles vor Ort erledigen. Um ein Uhr sind wir fertig – und die ganze Behandlung kostet gerade einmal 35 Euro. Dagegen kann man wirklich nichts sagen. In Deutschland wäre das vermutlich deutlich teurer.
Nun können wir unsere Reise fortsetzen. Unser nächstes Ziel ist Korinth. Dort hoffen wir auf einen Liegeplatz, der uns vor dem angekündigten Meltemi wenigstens einigermaßen schützt. In Kiato ist von Schutz keine Rede.
In Korinth finden wir zunächst einen Platz vor Kopf am Pontoon. Und auch die nervigen Chipsy-Jungen kommen angerannt und betteln entsprechend. Aber sie haben mit den Leinen geholfen und bekommen ein paar Münzen.
Später können wir uns an die Mole verlegen. Allerdings müssen wir feststellen, dass der Wind uns sogar von der Mole wegdrückt. Die Fender werden diesmal also geschont, dafür macht uns der Wind deutlich, wie kräftig er inzwischen ist.
In der Ägäis braut sich ein heftiger Meltemi zusammen und auch wir bekommen seine Ausläufer ordentlich zu spüren. Am Donnerstag und Freitag bläst es mit mehr als 40 Knoten und es kommt ganz viel Gischt über die Mole. Die Anduril bekommt eine dicke Saltzkruste. Am Samstag und Sonntag lässt der Wind allmählich nach, bleibt aber weiterhin spürbar.
Der Wind trägt jede Menge Salzwasser über das Boot. Die Anduril ist bald von einer dicken Salzschicht überzogen.
Montag, 5. Oktober 2026 – Durch den Kanal von Korinth
Fünf Tage dauert es, bis der Meltemi endlich ausgeblasen hat. Nun ist es so weit: Ich habe die Passage durch den Kanal von Korinth gebucht.
Um 8.30 Uhr starten wir in den Kanal. Kurz nach neun Uhr haben wir die Durchfahrt bereits hinter uns. Es ist ein beeindruckendes Erlebnis, durch diese schmale Wasserstraße zu fahren, die sich zwischen den steilen Felswänden hindurchzieht. Allerdings hat das Vergnügen seinen Preis: 233 Euro! Der Kanal von Korinth ist damit, zumindest gemessen an der zurückgelegten Entfernung, wohl eine der teuersten Wasserstraßen der Welt.
In der Yacht lese ich, dass die Passage durch den Nord-Ostsee-Kanal für Yachten ab sofort kostenlos ist, weil sich der administrative Aufwand offenbar nicht lohnt. Dort liegen die Gebühren für die Andoril bisher bei etwa 20 bis 25 Euro. Wenn man diese Preise mit denen des Kanals von Korinth vergleicht, kommt man schon ins Grübeln. Würde man im Nord-Ostsee-Kanal ähnliche Gebühren verlangen wie hier, dürfte sich der Verwaltungsaufwand vermutlich ganz schnell wieder lohnen!
Nach der Kanaldurchfahrt können wir zunächst ein wenig segeln. Dann müssen wir wieder den Motor bemühen, bevor wir erneut Segel setzen. Der Wind ist wechselhaft, und der Tag verläuft entsprechend durchwachsen.
Unser Ziel ist Korfos. Dort sind wir bisher noch nie gewesen. Es gibt zwei Pontons und einen Restaurantanleger. Einer der Pontons ist für Charterboote reserviert. Unter der Woche ist dort jedoch offenbar genügend Platz, sodass auch wir festmachen können.
Korfos hat einige Restaurants, doch ansonsten scheint um diese Jahreszeit nicht mehr besonders viel los zu sein. Der Ort wirkt ruhig, fast ein wenig verlassen. Nach den aufregenden Tagen mit dem Meltemi ist das vielleicht gar nicht so schlecht.
Dienstag, 6. Oktober 2026 – Ein ruhiger Ankerplatz
Von Korfos aus fahren wir nur ein kleines Stück weiter um die Ecke. Heute steht nicht das Zurücklegen möglichst vieler Seemeilen im Vordergrund. Ich möchte endlich einmal wieder schwimmen gehen und eine ruhige Zeit vor Anker verbringen.
In der Bucht Ormos Trelli finden wir genau das, wonach wir suchen: eine wunderschöne Bucht mit kristallklarem Wasser. Wir liegen ganz allein vor Anker. Kein Gedränge, kein Hafenlärm und kein ständiges Kommen und Gehen.
Hier lässt es sich aushalten. Nach den unruhigen Nächten und den kräftigen Winden der vergangenen Tage genießen wir die Ruhe besonders. Das Boot liegt friedlich auf dem Wasser, und endlich ist wieder Zeit, einfach nur da zu sein.
Mittwoch, 7. Oktober 2026 – Nea Epidavros
Heute geht es weiter nach Nea Epidavros. Leider bleibt uns das Segeln weitgehend verwehrt, sodass wir den größten Teil der Strecke unter Motor zurücklegen.
Nea Epidavros kennen wir ebenfalls noch nicht. In Paleo Epidavros mit seinem berühmten Heiligtum waren wir schon öfter. Der kleine Hafen ist ausgesprochen hübsch und freundlich. Es gibt einige Restaurants, einen schönen Strand und eine wunderbare Cocktailbar. Allerdings ist die Saison offenbar schon vorbei. Die Restaurants sind leer und die Cocktailbar hat leider bereits geschlossen.
Trotzdem gefällt es uns hier. Der Ort hat etwas Beschauliches und der Hafen ist ein angenehmer Platz, um ein wenig zu bleiben. Und es gibt auch keine bösartigen Hafenkater, Gandalf gefällt es. Wir entscheiden uns, zwei Nächte hier zu verbringen.

Ich nutze die Gelegenheit, mein neues Spielzeug auszuprobieren: den Elektroroller. Damit mache ich mich auf den Weg in den eigentlichen Ort, der etwa fünf Kilometer entfernt liegt.
Das eigentliche Örtchen Nea Epidavros und liegt weiter oben, ziemlich versteckt. Vom Hafen aus ist es nicht zu sehen. Die Lage scheint früher einmal durchaus praktisch gewesen zu sein, wenn man sich vor Piraten schützen wollte. Heute sorgt sie vor allem dafür, dass man den Ort nicht einfach zufällig entdeckt.
Viel Betrieb herrscht allerdings auch dort nicht. Es ist genauso ruhig wie unten am Hafen. Aber der kleine Ausflug mit dem Elektroroller macht Spaß und ich bekomme ein wenig von der Umgebung zu sehen.
Freitag, 9. Oktober 2026 – Weiter nach Agistri
Wir ziehen weiter nach Agistri. Ein wenig können wir segeln, den größten Teil der Strecke legen wir jedoch wieder unter Motor zurück.
Im Hafen haben wir Glück. Die Flotte von Sailing Holidays, die zuvor den gesamten Hafen belegt hat, ist gerade am losfahren. Plötzlich ist jede Menge Platz vorhanden und wir finden problemlos einen Liegeplatz.
Am Nachmittag mache ich mich zu Fuß auf den Weg nach Skala. Dort gönne ich mir ein kleines Abendessen, das eher aus einem Cocktail und einem Crêpe besteht.
Am nächsten Morgen kümmere ich mich schon um die Rückreise. Ich kaufe ein Fährticket von Ägina nach Piräus für den kommenden Freitag. Dann geht es für uns zurück nach Deutschland.
Die Heimreise rückt damit langsam näher. Bis dahin bleiben aber noch ein paar Tage auf dem Wasser, die ich genießen möchte.
Samstag, 10. Oktober 2026 – Wiedersehen in Poros
Heute steht Poros auf dem Programm. Leider müssen wir auch diese Strecke größtenteils unter Motor zurücklegen.
In Poros steuere ich zunächst den Südkai an, an dem wir normalerweise gern liegen. Am liebsten wäre mir ein Platz weit genug entfernt von der lauten Bar Malibu. Doch ausgerechnet dort ist diesmal alles belegt.
Also fahre ich ein Stück zurück und entdecke schließlich eine freie Lücke direkt vor einer Motoryacht. Ich ankere in Poros mit sehr viel Kette und manövriere anschließend rückwärts in die schmale Lücke. Erst als ich mehr oder weniger schon drin bin, erkenne ich, wer da neben uns liegt: die Mr. Bean 2 von André und Belinda!
Die beiden kommen aus den Niederlanden und wir kennen uns schon seit einigen Jahren. Zum ersten Mal begegnen wir uns 2018 auf Rhodos. Später treffen wir uns noch auf den Balearen und im Ionischen Meer. Offenbar laufen sich unsere Wege immer wieder über den Weg – diesmal also in Poros.
Die Mr. Bean 2 ist eine stattliche Motoryacht von 53 Fuß Länge. Es ist schön, André und Belinda wiederzusehen. Solche zufälligen Begegnungen machen das Leben auf dem Wasser besonders: Man weiß nie, wen man im nächsten Hafen trifft.

In der Nacht ist die Musik aus dem Malibu oder einer der anderen Bars deutlich zu hören. Es ist schon ziemlich laut, aber zum Glück nicht ganz so extrem, wie mein Nachbar offenbar befürchtete. Kaum haben wir festgemacht, sucht er auch schon das Weite. Vielleicht ist es am Freitagabend tatsächlich noch lauter gewesen.
Wir bleiben jedenfalls liegen und lassen den Abend ausklingen. Poros ist lebendig und die Musik gehört hier offenbar einfach dazu. Ganz ruhig ist es nicht, aber dafür gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten.
Sonntag, 11. Oktober 2026 – Kurs auf Ägina
Gegen Mittag machen wir die Leinen los und fahren in Richtung Ägina.
Wir haben achterlichen Wind und können - endlich mal wieder - schön und schnell segeln. Allerdings muss ich umplanen, die vorgesehene Bucht bei Ägina hat zu viel Schwell. Dann doch wieder nach Agistri.
Dort ist allerdings alles voll und wir ankern zusammen mit einigen anderen Booten zwischen Agistri und Skala vor dem Strand.
Montag, 12. Oktober 2026 – Die Nacht in der Bucht
Am Sonntagabend war noch alles ruhig. Wir liegen gemeinsam mit den anderen Booten friedlich in der Bucht und ich bin guter Dinge. Doch im Laufe der Nacht dreht der Wind auf Nordwest und eine langschwellige Dünung rollt in die Bucht. Die Boote tanzen nur so auf den Wellen. Auf und ab. Abhilfe ist nicht in Sicht – der Wind selbst ist zwar harmlos, doch die Swell ist fürchterlich.
Nach zwei Stunden fürchterlichen Geschaukels kommt mir endlich die Idee: Ich lege mich in den Wellenschatten einer kleinen, flach vorgelagerten Insel. Die ist so flach, dass sie gegen Wind keien Schatten bietet, aber in unmittelbarer Nähe der Insel herrscht im Schatten der Wellen tatsächlich Ruhe. Meinem Beispiel folgen im Laufe des Nachmittags noch manch anderes Boot. Hier liegen wir nun wirklich sehr angenehm.
So verbringen wir den Montag. Am Nachmittag gehe ich noch einmal schön schwimmen – wahrscheinlich das letzte Mal. Oder vielleicht morgen früh noch einmal.
Dienstag, 13. Oktober 2026 – Letzter Segeltag nach Ägina
Am Morgen liegen wir immer noch ruhig und ich gehe noch einmal ins Wasser – wirklich das letzte Mal in diesem Jahr.
Um 11:30 Uhr mache ich mich auf den Weg nach Ägina, zum Boatsyard von Takis zum Auswassern. Ich kann sogar noch ein bisschen segeln, zum Abschluss.
Kurz vor 13:00 Uhr liege ich vor dem Kranbecken und melde mich bei Takis. Allerdings liegt noch ein kleines Motorboot am Kran und entsprechend kann ich mir vorstellen, dass es noch eine Weile dauert – auch wenn Spyros nur von ein paar Minuten spricht. Dem entsprechend lasse ich noch einmal den Anker fallen; die ganze Zeit mit dem Motor hin und her herumzumanövrieren habe ich auch keine Lust.
Um 14:00 Uhr geht's dann endlich weiter: Anker auf und rückwärts in das Kranbecken. Und der Kran nimmt mich direkt auf und lädt die Anduril auf einen Trailer. Es geht wie üblich eine kurze Strecke über die Straße, die dafür gesperrt wird – gar kein Problem.

Im Laufe des Nachmittags werden wir an unseren Platz gebracht und aufgebockt.

Langsam kommt der angekündigte Wind auf.
Mittwoch, 14. Oktober 2026 – Sturm über dem Boatsyard
In der Nacht zum Mittwoch wird der Wind immer stärker und am Mittwoch selbst geht es wirklich zur Sache: über 40 Knoten Wind und immer wieder heftige Regenschauer.

Zwischen den Regenschauern kommt die Sonne raus, ein richtiges Aprilwetter. In einer Regenpause lasse ich den Anker runter, um die Kette zu reinigen und auch den Ankerkasten selbst. Ich beschließe, die alte, verzinkte Kette hier zu lassen, Takis kann sie gebrauchen. Künftig fahren wir nur noch mit der Edelstahlkette – die 100 Meter müssen einfach reichen.
In weiteren Pausen reinige ich noch die Fender und räume sie, nachdem sie in einer Regenpause getrocknet sind, in die Steuerbordkabine. Auch die Leinen werden entsprechend gewaschen, sodass das Salz raus ist – jetzt müssen sie nur noch trocknen.
Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Immer noch stürmisch
Heute ist es immer noch windig, wenn auch ein wenig weniger als gestern – wir haben nur noch so um die 25 Knoten. Zum Ausgleich regnet es immer wieder heftig, dazwischen scheint die Sonne.
ich bin am packen, so vergehen die nächsten zwei Tage.
Freitag, 16. Oktober 2026 – Heimreise
Um 12:00 Uhr kommt das bestellte Taxi, das mich ins Zentrum von Ägina bringt – dorthin, wo die Fähre nach Piräus ablegt. Dann die üblichen weiteren Etappen: mit dem Bus von Piräus zum Flughafen, dann der Flug nach München. Dort holt uns Anne dankenswerterweise ab – der Zug würde mit Schienenersatzverkehrs mal wieder früher als geplant enden.
Und damit endet die Saison 2026. Das Boot liegt trocken in Ägina, die Kette ist blank, die Leinen salzfrei, die Sprayhhod ist abgebaut – und ich freue mich schon auf das nächste Frühjahr, wenn wir uns wiedersehen. Diesmal war ich viel alleine unterwegs, auch sehr schön, aber zu zweit mit Anne ist es viel besser.